Schutz für Kettensäge

Eine Kettensäge ist nicht nur ein praktisches Instrument für die Forstwirtschaft, sondern auch eine gefährliche Waffe. Um das Risiko eines Unfalls zu verringern müssen bestimmte Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Die Kette dreht sich erst ab einer bestimmten Motordrehzahl und wird bei einem Rückschlag der Kettensäge gestoppt. Diese Kettenbremse wird auch beim Loslassen des Gashebels ausgelöst. Durch den Krallenschlaf wird zudem der Motorblock im Holz fixiert und ein Ausschlagen verhindert. Außerdem verhindert der Kettenfanbolzen, dass der Halter der Kettensäge durch eine umschlagende Kette getroffen werden kann. Auch der Handschutz hilft hiervor und vor Ästen. Die Gashebelsperr verhindert, dass ohne das Drücken der Gashebelsperre der Gashebel funktioniert. Die neueren Modelle haben auf die Durchblutungsstörungen früherer Waldarbeiter reagiert und Vibrationsdämpfer eingebaut. Außerdem sorgt eine Griffheizung dafür, dass die Kettensäge auch bei kalten Temperaturen sicher in der Hand liegt und die Gesundheit des Benutzers fördert.

Neben den Schutzmaßnahmen an der Kettensäge selbst, gibt es zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen. Vor Beginn der Arbeit muss die Kettensäge richtig eingestellt werden um zu verhindern, dass sie im Standgas arbeitet. Wenn die Kettensäge eingeschaltet wird muss sie auf den Boden gestellt werden und die Kettebremse muss eingeschaltet sein. Mit festem Griff und einem Fuß auf der Kettensäge wird die Kettensäge angelassen. Die Kettensäge muss bei der gesamten Arbeit stets mit beiden Händen gehalten werden, wobei es kein Modell für Linkshänder gibt. Die Kettenbremse muss zum Schutz nach jedem Schnitt eingelegt werden um Verletzungen zu verringern. Um den Rückschlageffekt zu vermeiden muss die Kettensäge immer korrekt gehalten werden und mit dem gesamten Körper sollte man nicht hinter der Sägekette stehen. Als letzter Punkt ist es wichtig, die Arbeitshöhe einzuhalten, das über der Schulterhöhe zu wenig Kraft zum Führen vorhanden ist.